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Danny Riegergestorben am 29. Juni 2026

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Früher hast du mich zu den Kühen auf der Weide gestellt, um mir die Langeweile zu vertreiben, während du deinen kleinen Unfug getrieben hast. Heute lässt du mich hoch in die Sterne schauen, wenn ich den meinen betreibe. Du lässt mich darüber nachdenken, ob du den Kopf schüttelst, ob du lachst oder mit mir weinst, wenn die Tränen auf meine Füße prasseln.
Deine bedingungslose Liebe, deine aufopfernde Art und die Weise, wie du einen immer zum Lachen gebracht hast, wenn man den Kopf in den Sand stecken wollte – und selbst in den Momenten, in denen du selbst den Kopf in den Sand gesteckt hast – haben dich zu einem ganz besonderen Menschen gemacht.
Und auch wenn du hier unten nicht von Erfolg gepriesen warst, ist das, was du geleistet hast … was du uns gezeigt hast, mehr wert als jede Nominierung und jede Wertschätzung auf einem Blatt Papier.
Es wäre trostlos, Worte zu suchen, die keinen Trost bringen können. Denn egal, womit man um sich wirft, du bist weg. Und daran wird kein Satz dieser Welt etwas ändern. Wir sind Hinterbliebene. Aber wir haben jetzt immer ein Ass im Ärmel, weil du uns selbst von dort oben nicht allein lässt.
Und trotzdem, wie wir immer so schön gestänkert haben „You are crazy in the head.“ Egal, an welchem Ort du dich befindest, du bleibst für immer mein verrückter, liebevoller und geliebter Bruder.
Ich werde die Momente, die wir hatten, niemals vergessen. Zum Beispiel, als ich dir betrunken die Haare geschnitten habe, weil du darauf bestanden hast und meinen Worten Glauben geschenkt hast, als ich zu dir meinte, ich hätte das schon immer fantastisch bei meinen Barbiepuppen hinbekommen.
Was ich dir allerdings nie erzählt habe, die lagen danach alle in einer Ecke und Mama und Papa mussten neue kaufen, weil ich keine Barbie mit Glatze bespielen wollte. Dass du danach drei Monate lang deine Cap nicht mehr ausziehen konntest, tut mir bis heute ein kleines bisschen leid.
Jeder Abschied ist schwer. Aber das hier ist kein Abschied. Es ist nur eine Frage des Wiedersehens.
Wir sehen uns am Morgen wieder. Denn zehn Jahre auf dieser mickrigen Erde sind oben bei dir im Paradies gerade einmal eine Stunde.

Die Jahre, die wir miteinander hatten, hätten für eine Lebenszeit nie gereicht. Aber ich bin mir sicher, wir bekommen in der zweiten genug Zeit dafür.